Rundgang durch die Gruson-Gewächshäuser in Magdeburg, März 2013

Passend zum frostigen Wetter besuchten wir die Gruson-Gewächshäuser in Magdeburg. Bei dem von Herrn Dr. Martins (wissenschaftlicher Leiter) geführten Rundgang waren die Resultate der jüngsten, Dank des "Konjunkturpakets II" realisierten Instandsetzungen und Modernisierungen zu besichtigen: das neue Eingangsgebäude (an historischer Stelle), das erneuerte Palmenhaus und die jetzt geschaffene Verbindung von Kleinem Tropen- und Viktoria-Haus. Die Sammlungen zeigten sich in gutem Zustand, auch das Aquarium hat durch eine großzügige Spende eine Neuausstattung erfahren.

Noch sind längst nicht alle baulichen Mängel behoben. Am deutlichsten wurde dies bei den legendären, nach dem Urheber der Magdeburger Sammlungen, Hermann Gruson, benannten "Goldkugelkakteen" (Echinocactus grusonii), welche provisorisch gegen eindringendes Niederschlagswasser geschützt werden müssen. Doch ist man offensichtlich auf einem guten Weg, um den Fortbestand dieser als kommunale Einrichtung in Deutschland einzigartigen Institution zu sichern. Auch wurde dabei das "Gruson'sche Vermächtnis" nicht aus den Augen verloren, wie dies ein vor wenigen Jahren noch erwogenes Konzept einer Umgestaltung zur "Gruson-Erlebniswelt" befürchten ließ.


Autor / Fotos: Michael Keller

 

Das Palmenhaus im verschneiten Klosterbergegarten.
Im Palmenhaus.
Geranium reuteri.
Gurania bignoniacea.
Paphiopedilum.
Im Bromelienhaus.
Pfeilgiftfrösche.
Clivia miniata.
Pelargonium capitatum.
Aporocactus.