Herbstexkursion 2013 Altmark - Magdeburg

Rathaus Wittenberge
Trogbrücke
Festungsanlagen und Dom
versteckte Festungsanlagen
Schloss und Barockgarten Hundisburg
Tangermünde vom Elbufer

22 Mitglieder waren bei strahlendem Wetter auf abwechslungsreicher Wochenendfahrt, immer entlang der großen Wasserstraßen ohne den Blick für das Kleine & Feine zu verlieren.

Die Tour führte uns zuerst nach Wittenberge, eine beschauliche Kleinstadt, deren „baulicher Mantel“ ihr eigentlich heute viel zu groß ist. Im redlichen Bemühen das Beste aus den Gegebenheiten zu machen, haben die Wittenberger viel erreicht, aber die Wunden/Sünden der Vergangenheit, auch der Jüngsten, sind im Stadtbild nicht zu leugnen.

Nach einem wie immer bestens ausgestatteten Picknick auf dem alten Ölmühlengelände mit Blick auf Elbe und ihre Wiesen ging es weiter zu den hohen Salzabraumbergen der Zielitzer Kaliwerke, dem „Kalimandscharo“.

Aufgrund der knappen Zeit haben wir sie nur von unten bestaunt. Der Rundumblick ins Land ist auf ein anderes Mal verschoben.

Auf dem Wasserstraßenkreuz Magdeburg, gerade aufpoliert und erweitert, schipperten allerdings nur einige wenige Kähne zur Illustration des Berichtes unseres kundigen Führers.

Abends im Magdeburg haben wir im Restaurant „Amsterdam“ gut gegessen, eine spezielle niederländische Köstlichkeit war allerdings nicht verfügbar.

Der ganze Samstag gehörte Magdeburg, u.a. wurde ein Hundertwasser-Haus, die „grüne Zitadelle“ besichtigt. Der Begriff war programmatisch für den Tag: Die preußische Festungsstadt Magdeburg. Wir erkundeten die Festungsanlagen des Barocks und des 19. Jahrhunderts unter der fachkundigen Führung von Katja Trippler. Ihr sei gedankt für das viele Spannende und Neue. Die Festungsanlagen sind eine Reise wert, allerdings nur mit fachkundiger Führung, sind sie doch unter Grün z.T. gut versteckt. Am späten Nachmittag war auch, sozusagen im Schnelldurchlauf, dieser und jener Park dabei, deren Schäden durch das Frühjahrshochwasser hautnah erlebbar waren.

Sonntag ging´s zurück mit Zwischenstopp in der wunderschönen Barockanlage „Hundisburg“. Auf jeden Fall ein Geheimtipp, von dem ich nun schon einigen Leuten vorgeschwärmt habe. Faszinierend ist das Bewirtschaftungsmodell des seit 1995 kraftvoll agierenden Trägervereins, der in diesen Jahren unglaublich viel geschafft hat.

Bei besten Sonnenschein wurden auf dem alten Burghof die noch immer üppigen Picknickreste verspeist und danach brachte uns der Bus zu unserem letzten Reiseziel: Tangermünde.

Auch ein nettes Städtchen auf einem Berge an der Elbe, welches letztes Jahr 1000 Jahre gefeiert hat. Entsprechend war es noch herausgeputzt, ohne dass das Elbehochwasser ihm hatte etwas anhaben können.

Wenn die Geschichte im 15. Jhd. etwas anders verlaufen und die Brandenburgischen Kurfürsten nicht an die Spree ausgewandert wären, wäre vielleicht Tangermünde heute die Hauptstadt der Bundesrepublik, so jedenfalls die Versicherung unserer engagierten Stadtgästeführerin - ein reizvoller Gedanke.

 

Es war ein schönes Wochenende mit besten Rahmenbedingungen; Leute, die man gern sieht, Gegenden, die etwas zu bieten haben, „Kaiserwetter“, Seele und Körper bestens versorgt.

Ein großes Dankeschön den Organisatoren

Steffi Rogin, Schwerin

Fenster im Rathaus Wittenberge
Kalimandscharo
Wasserstraßenkreuz Magdeburg
Sparschleuse Rothensee
Trogbrücke
Hundertwasser-Haus
Hundertwasser-Haus
Kloster Unserer Lieben Frauen
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Dom
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Elbe
Picknick im Rotehornpark
Salzquelle
Fährüberfahrt
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Klosterbergegarten
Brücke zum Herrenkrugpark
Roland
Schloss Hundisburg
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Bibliothek
Barockgarten
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Barockgarten
Lindenallee
Landschaftspark Haldensleben
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Löschwasserentnahmestelle!!!
Rathaus Tangemünde
Margarete Minde
Neustädter Tor
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Altstadt
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Moderne Architektur in der Altstadt
Burg
Kaiser Karl IV.