Stellungnahmen und Appelle

In diesem Bereich finden Sie aktuelle und ältere Stellungnahmen und Appelle des Landesverbandes.

Bossard-Erweiterungspläne ruhen vorerst

12. Mai 2020 - Der Stiftungsrat der Kunststätte Bossard hat beschlossen, die Erweiterungspläne vorerst ruhen zu lassen. Zunächst soll eine wissenschaftliche Studie die Rolle Johann Bossards in der NS-Zeit erneut untersuchen. Damit hat sich der Stiftungsrat dem anhaltenden öffentlichen Druck gebeugt, der von einem Artikel in „Der Spiegel“ befördert, eine Erweiterung der Kunststätte wegen Bossards angeblicher Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut vehement abgelehnt hatte.


„Bossard neu denken“? Die geplante Erweiterung der Kunststätte Bossard und der Denkmalschutz

11. März 2020 - Im niedersächsischen Jesteburg versteckt sich eines der bedeutendsten Gesamtkunstwerke Deutschlands: Die Kunststätte Bossard. Das im Wesentlichen zwischen 1911 und 1950 geschaffene und extrem differenziert ausgestaltete Ensemble aus Architektur, Bildhauerei, Kunstgewerbe, Malerei und Gartenkunst ist als Denkmal ausgewiesen und dient als Museum. 

Nachdem Fördermittel in Millionenhöhe für einen modernen Erweiterungsbau auf dem Areal in Aussicht stehen, ist im Frühjahr 2020 eine öffentliche Kontroverse entflammt: Benötigt dieses Ausnahmeobjekt eine bauliche Erweiterung oder wird es dadurch unzulässig geschädigt? In welchem Verhältnis steht der Anspruch einer Kulturvermittlung zu dem des Denkmalschutzes? Wir beziehen Position.

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Schutzstatus Wallringpark / Planten un Blomen

25. September 2017 - Der Wallringpark ist Hamburgs prägende Parklandschaft in der City und hat sich unter der deutschlandweit bekannten Marke „Planten un Blomen“ in das Bewusstsein der Hamburgerinnen und Hamburger seit Generationen eingeschrieben. Doch weder der weit überdurchschnittliche Pflegezustand noch Rekord-Besucherzahlen, nicht einmal der gesetzlich festgeschriebene Schutz als Gartendenkmal haben es verhindern können, dass die wachsende Stadt immer wieder Teile des Ensembles durch Bauvorhaben beeinträchtigt oder schlicht überbaut ...


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Eppendorfs grüne Seele in Gefahr

17. Februar 2017 - Der Seelemannpark an der Heilwigstraße ist ein wichtiges Stück Hamburger Parkgeschichte: Einst gehörte er zum Besitz der Familie Seelemann, die hier ein gastfreundliches Landhaus besaß. Die Stadt erwarb das Grundstück im Eck zwischen Johanniskirche und dem silbernen Band der Alster, um den Garten für die Öffentlichkeit zu erhalten. Hamburgs erster Gartendirektor Otto Linne gestaltete das Areal um 1925 zu einem Reformpark mit zentraler Wiesenfläche und kleinem Kinderspielplatz. In dieser Form besteht der heute denkmalgeschützte Park im Wesentlichen bis heute. Von vielen Eppendorfern als Naherholungsfläche geschätzt, nutzen Spaziergänger, Hundebesitzer, Familien und viele vor allem ältere Menschen den Park intensiv ...


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Stellungnahme des DGGL-Landesverbands Hamburg/Schleswig-Holstein zur Teilbebauung von Planten un Blomen in Hamburg

23. Mai 2016 - Hinter verschlossenen Türen beraten Hamburgs Stadtoberen über eine Neubebauung auf der Marseiller Straße. Hauptnutznießer wäre wohl ein Privatinvestor. Ein 2015 durchgeführter freiraumplanerischer Wettbewerb zur Erweiterung von Planten un Blomen, der auf breiten fachlichen Konsens stößt, würde damit größtenteils hinfällig. Soll Hamburgs bedeutendste Parkanlage wieder wegen kurzfristigen Wirtschaftsprofits beeinträchtigt werden? Die DGGL fordert eine offene und breite Diskussion über die Zukunft Planten un Blomens und die städtische Planungskultur ...

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