Friedrich Stadler - Ein Nachruf

02.08.1937 - 06.04.2015

„Er hat seinen Erdenweg vollendet“ heißt es schlicht auf seiner Todesanzeige, die ich vor einigen Tagen erhalten habe. Wir wissen nicht, wie er gegangen ist oder hat gehen müssen, ob er sehr gelitten hat, allein war oder bewusst und hilfreich begleitet wurde von seinen Angehörigen, vor allem von seiner Frau! Aber sicherlich ist er erlöst worden von mancherlei Problemen und befreit von körperlichen Lasten, die ja auch den Geist beeinträchtigen.
Leider haben wir ihn lange nicht erlebt und gesehen und auch sehr lange nichts von ihm gehört, aber er hatte uns oft auf Exkursionen begleitet, mit seiner lieben Frau Roswitha, sehr klein an seiner Seite, denn er überragte auch sie mit seiner Körperlänge! So hat uns wieder hat ein treues Mitglied unseres DGGL Landesverbandes auf diese Weise verlassen. Er stammt aus einer Zeit, als es in Bremen noch ein Gartenbauamt gegeben hat. Als „die Welt in dieser Weise noch in Ordnung war“ und er selber auch dort seiner beruflichen Tätigkeit nachging, ganz im Sinne der Garten- und Landschaftskultur, der er aber auch in vielen Fällen richtig und kritisch gegenüberstand wie ebenfalls auch den weiteren, nicht immer lobenswerten Veränderungen auf dem „Felde“ der so genannten Verwaltungsebenen.

Ihm sei auf diesem Wege gedankt für das, was er geleistet und zurück gelassen hat: Seine Familie, seine Frau, seine Kindern und alle, die ihn gekannt haben - möge er so in Erinnerung bleiben wie er gewesen ist.

Im Namen aller Mitglieder und Freunde des DGGL-Landesverbandes BRN
Udo Rolf Gerdes

NACHRUF FÜR IHN

Er hat gelebt zu seiner Zeit
Wofür er strebte - auch gefunden
War so mit allem, Freud und Leid
Sehr gut auf seine Art verbunden.

Er hat geträumt zu seiner Zeit
Im Leben, was sich bot, genommen
Vielleicht am Ende auch bereit
Zu ahnen - er sei angekommen.

Was ist das Ende einer Zeit
Ein Leben oder weit darüber?

Wir wissen nichts, wenn es soweit
Auch nicht - was wäre uns dann lieber!

urgerdes (21. März 2015)