Besuch im Wildbienen- und Insektengarten Hortus Insectorum

Lebensräume in Totholz, Sand, Lehm, Pflaster, Kalkstein, Ziegel, Schilf und vielem mehr

Am Samstagvormittag, dem 08.09.2012 konnten wir mit einer Gruppe engagierter Menschen zu den Themen Naturgarten, Bienenhaltung und Naturgemäßer Landwirtschaft eine Führung durch einen Lebenstraum des freiberuflichen Natur- und Landschaftsführer Markus Gastl genießen.

Markus Gastl, ist als enthusiastischer Quereinsteiger und leidenschaftlicher Natur- und Landschaftsliebhaber mit seinem Refugium für Tiere, die im Übergangsbereich zwischen Trockenrasen-Garten-Hecke- und Wiese leben, mittlerweile in Presse und Fernsehen bekannt. Im Gartenreiseführer „Gartenschätze in Bayern“ findet sich ein Porträt und in nächster Zeit kommt sein Buch über seinen 3-Zonen Garten heraus.

Vorträge, Führungen, Unterricht für Kinder gehören zu seinem nebenberuflichen Engagement. In diesem Jahr ist es Herrn Gastl gelungen, ein benachbartes Grundstück hinzu zu erwerben, so dass sich seine „Arche“ auf eine Größe von 7500 m² vergrößert. Die neue Gestaltung wird die bisherige 3-Zonen Bewirtschaftung aufgreifen:

  • die Pufferzone mit rahmendem Gehölzsaum, Obst, heimischen Sträuchern und Lagerstätten von Totholz und gemähtem Material
  • die Hotspotzone, in der die meisten Insekten- und Pflanzenarten vorkommen und
  • der Ertragszone, in der Gemüse angebaut wird.

 Seit etwa fünfeinhalb Jahren ruht und rastet er nicht, seine Ideale von Vielfalt und Schönheit, zum Nutzen aller Bewohner zu entwickeln und das Grundstück fortwährend umzugestalten und zu erweitern.

Hier finden Sie unseren bebilderten Rückblick (PDF) zum Herunterladen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.hortus-insectorum.de


Vielen herzlichen Dank unseren Gastgebern!
Felicia Laue, 09.09.2012