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Historische Gärten im Klimawandel

16.02.2021 11:50

Die Folgen des Klimawandels gefährden die historischen Gärten und Parks in einem Umfang wie nie zuvor. Gesunkene Grundwasserspiegel, steigender Trockenstress, die Zunahme von Hitzeperioden und Starkwetterereignissen ebenso wie die Verschiebung der Vegetationszyklen bedrohen den Erhalt der Gartenkunstwerke.

Gleichzeitig besaßen die historischen Gärten noch nie so umfassende Bedeutung. Die generationenübergreifende Bewahrung dieses kulturellen Erbes ist für die deutsche Gesellschaft unverzichtbar. Mit dieser Ausstellung präsentiert das „Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel“ zum ersten Mal anhand von sechs Garteneigentümern beispielhaft, wie die Verantwortlichen mit den Folgen des Klimawandels in ihren Anlagen umgehen.

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Das Spektrum der Themen reicht von Maßnahmen zum Baumschutz, der Baumstandortverbesserung mit Kompost, Pflanzenkohle und Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Symbiose) über Bewässerungsstrategien bis hin zur eigenen Nachzucht von Bäumen in parkeigenen Baumschulen und Veranstaltungen der kulturellen Umweltbildung.

Aussteller sind:

• Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
• Stiftung Schloss Dyck, Nordrhein-Westfalen
• Herrenhäuser Gärten, Hannover
• Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz
• Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen
• Staatliche Schlösser und Gärten Hessen