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HAMBURG HORN - Mit Abstand: grün!

27.11.2012 09:15

Der „Otto Linne Preis für urbane Landschaftsarchitektur“ gibt auch im Jahr 2013 Studierenden und jungen Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur die Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen ihrer Profession auseinanderzusetzen. Der Preis, ausgelobt zu Ehren des ersten Hamburger Gartendirektors Otto Linne (1869 - 1933), fördert die berufliche Entwicklung von jungen PlanerInnen und würdigt hervorragende künstlerische Leistungen.


Freiraumstrategien für Hamburg-Horn

Die Fragestellung für den Otto Linne Preis 2013 knüpft an ein hochaktuelles und kontrovers diskutiertes Thema an. Ausgangspunkt ist das Wachstum der Freien und Hansestadt Hamburg, die enorme Nachfrage nach Wohnraum und die politische Zielsetzung, 6.000 neue Wohnungen pro Jahr zu errichten. Ohne Zweifel ist diese Zielsetzung bei einem Stadtstaat mit begrenzten Flächenressourcen mit baulicher Verdichtung bestehender Stadtquartiere verbunden. Insbesondere die Quartiere der 1950/60er Jahre rücken ins Blickfeld, da sie über ein großes Verdichtungspotenzial verfügen.

Der Stadtteil Horn, im Osten der Freien und Hansestadt Hamburg, steht exemplarisch für Quartiere des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg. Hier entstanden unter dem Leitbild der „gegliederten und aufgelockerten Stadt“ Siedlungen, die beispielhaft für viele Orte in Hamburg und anderen deutschen Städten aus der Zeit zwischen 1946 und 1960 sind. Homogene, offene Zeilen von Wohnbauten, gemeinschaftlich nutzbares „Abstandsgrün“, Backsteinarchitektur in hanseatischer Tradition, mit den charakteristischen Wäschestangen zwischen den Gebäuden und großzügig bemessene Straßenräume mit viel Platz für parkende Autos prägen ein Leitbild, das heute mitunter von einem eingewachsenen Baumbestand überdeckt wird ...

Lesen Sie die vollständige Ankündigung und alle weitere Informationen weiter unter: www.otto-linne-preis.de