Wieder einmal können wir im DGGL Landesverband Westfalen auf ein abwechslungsreiches Jahr zurückblicken.
Der Vortrag Gärten und Parks links und rechts der Ems von Udo Woltering im Februar stimmte auf die Exkursion ein, die dann im Juli stattfand.
 |
 |
| Bild: Emsgarten |
Über den Stellenwert der Gartenkultur in der Kultur einer Gesellschaft referierte unser Präsident Prof. Dr. Kaspar Klaffke im März. In seinem Beisein fanden auch die Neuwahlen des Vorstandes statt. Es gab zwei personelle Veränderungen. Martin Gasse trat als 2. Vorsitzender die Nachfolge von Ulrich Kortemeier an, Claudia Ermshausen löste Jan Höft als Geschäftsführerin ab.
Außerhalb der Vortragsveranstaltungen wurde ein Workshop organisiert zum Thema Historische Gärten und Parks im Altkreis Lübbecke. Fachleute diskutierten mit den Eigentümern von Gärten und Parks über Perspektiven der Erhaltung und Entwicklung ihrer Anlagen.
Auf Initiative unseres Landesverbandes fand die Exkursion Bielefelder Grün – ein Streifzug mit Standpunkten vom Tierpark Olderdissen bis zur Sparrenburg als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Bielefeld und dem Arbeitskreis Bielefeld 2000plus der Uni Bielefeld statt. Es war eine gute Gelegenheit die Arbeit der DGGL einem größeren Publikum vorzustellen.
Zu einem gesellschaftlichen Ereignis über die Grenzen der DGGL hinaus ist mittlerweile auch die alljährliche Kulturpreisverleihung geworden. Der Preis wurde 2004 auf Schloss Dyck an Gräfin Metternich und Minister Dr. Michael Vesper verliehen.
Traditionell hatten im vergangenen Sommer wieder viele Gartentore geöffnet. Jedes Jahr kommen neue Gartenbesitzer hinzu, so lässt sich immer wieder Neues entdecken.
Kleine Paradiese der Gütersloher Gartenlandschaft, vom Hausgarten über Kloster- und Schlossgärten bis zur Rauminszenierung Sky Mirror auf Schloss Rheda lagen auf dem Weg unserer Radtour im September.
Die geplante Studienreise nach Ungarn musste mangels Interesse leider ausfallen.
Die Vortragsreihe nach der Sommerpause eröffnete Undine Giseke. In ihrem Vortrag Freiräume in der postindustriellen Stadt ging sie der Frage nach welche neuen Aufgaben für Landschaftsarchitekten im Zusammenhang mit den Schrumpfungsprozessen in unseren Städten entstehen.
Die Gestaltungsmöglichkeiten im Freiraum mit Licht und Schatten verdeutlichte Katrin Volk in ihrem Vortrag Schattentheater.
Zum Jahresabschluss machte Dr. Rolf Kuhn neugierig auf unser Exkursionsziel 2005, die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land in der Lausitz.