Garten der Bielefelder soll wachsen – Spendenkampagne beginnt

Botanischer Garten Bielefeld: Bezirksbürgermeister Dietrich Kögler bezieht klar Position zur Frage der Erweiterungsfläche: “Das ist Grünland – und das sollten wir erhalten. Eine Bebauung ist dort nicht sinnvoll, der Garten braucht diese Erweiterungsfläche.” Die Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) Westfalen hat innerhalb der Initiative, die sich für die Erweiterung des Botanischen Gartens einsetzt, eine Planung entwickelt.

Anfangs soll es darum gehen das Siek als topographisches Landschaftselement in die Gartenanlage zu integrieren und Wegeverbindungen auszubauen, die den dazugewonnenen Freiraum gut mit dem älteren Teil des Gartens verbinden. Eine bunte Blumenwiese als einfach zu pflegende und attraktive Vegetation nimmt den Großteil der Fläche ein. Ein grünes Klassenzimmer könnte in Wegeverlängerung von der Mittelachse des Botanischen Gartens ausgehend das Nutzungsangebot abrunden. Setzt der bisherige Eigentümer, die Kirche, nicht auf eine wertsteigernde Wandlung der Flächen von Gemeinbedarfsfläche zu Bauland, dann wäre der Weg für eine Erweiterung des Gartens grundsätzlich frei. Die Bedingung für einen endgültigen Erfolg der Initiative ist jedoch die Einspielung von Spendengeldern in höhe eines sechsstelligen Betrages, um das Erweiterungsgelände von der Kirche erwerben zu können. Als erste Spendenoffensive werden 100 Firmen und dazu viele Bürger angeschrieben um das angestrebte Ziel zu erreichen.

22.04.2011 von Dipl.-Ing. Ehm Eike Ehrig

Zeitungsartikel:
Neue Westfälische vom 22. April 2011 von Kurt Ehmke (PDF)