Der Zukunftsstandort Phoenix West
Veranstaltung am 12. April in Dortmund


Im Umfeld des Stadtbezirkszentrums von Dortmund-Hörde stehen mit der Schließung des Hochofenwerks 1998 westlich des Ortskerns und des östlich gelegenen Oxygenstahlwerks 2001 insgesamt rund 200 ha ehemaliger Industrieflächen für eine Neuentwicklung zur Verfügung.
Die Teilfläche Phoenix West wurde im Jahre 2001 vom Land NRW angekauft und der LEG übertragen. Im Jahre 2003 erwarb die Stadt Dortmund die Teilfläche Phoenix Ost und übertrug sie zur Aufbereitung, Herrichtung und Vermarktung der stadteigenen Phoenix Ost Entwicklungsgesellschaft mbH. Beide stillgelegten Werksflächen werden als Gesamtprojekt entwickelt - Phoenix West zu einem Gewerbepark mit der vorrangigen Ansiedlung von Betrieben der Informations- und Mikrotechnik, Phoenix Ost ("Phoenix See") zu einem hochwertigen Wohn-, Freizeit- und Dienstleistungsgebiet.
Die Größe der Entwicklungsfläche auf Phoenix West beträgt 110 ha, davon 17 ha für Grün- und Freiflächen und 35,5 ha für Haldenfläche und Grünverbindung.
Das Freiraumkonzept umfasst eine Freiraumverbindung im Norden des Geländes, die gebildet wird vom Emscherraum, den Deponien Hympendahl und Schallacker sowie neu entstehenden, landschaftlich eingebundenen Nutzungsinseln. Dazu kommt ein sog. "Landschaftskeil", der in seinem südlichen Teil vornehmlich als Erholungsanlage fungieren wird. Ruderalfluren und Pionierwälder bieten einen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Die Erarbeitung eines Biotop-Management-Planes ist vorgesehen. Die geplanten Freiräume werden herausragende Bedeutung für die ganze Stadt haben.

Ruth Schulze
Blick auf die Industrieanlagen
Blick auf die Industrieanlagen
Franz Große-Kreul, Projektleiter
Franz Große-Kreul, Projektleiter
imposante Überbleibsel
imposante Überbleibsel


Landesverband
Ruhrgebiet e.V.
Impressionen aus unserem Landesverband

Der Zukunftsstandor
Phoenix West
Veranstaltung am
12. April 2005 in Dortmund
 
Ein Garten ist ein idealer Ort, um sich auf die großen Fragen einzulassen.
Charles Jencks