Im Umfeld des Stadtbezirkszentrums von Dortmund-Hörde
stehen mit der Schließung
des Hochofenwerks 1998 westlich
des Ortskerns und des östlich
gelegenen Oxygenstahlwerks 2001
insgesamt rund 200 ha ehemaliger
Industrieflächen für eine
Neuentwicklung zur Verfügung.
Die Teilfläche Phoenix West wurde
im Jahre 2001 vom Land NRW angekauft
und der LEG übertragen. Im Jahre
2003 erwarb die Stadt Dortmund die
Teilfläche Phoenix Ost und übertrug
sie zur Aufbereitung, Herrichtung
und Vermarktung der stadteigenen Phoenix
Ost Entwicklungsgesellschaft mbH.
Beide stillgelegten Werksflächen
werden als Gesamtprojekt entwickelt
- Phoenix West zu einem Gewerbepark
mit der vorrangigen Ansiedlung von
Betrieben der Informations- und Mikrotechnik,
Phoenix Ost ("Phoenix See")
zu einem hochwertigen Wohn-, Freizeit-
und Dienstleistungsgebiet.
Die Größe der Entwicklungsfläche
auf Phoenix West beträgt 110
ha, davon 17 ha für Grün-
und Freiflächen und 35,5 ha für
Haldenfläche und Grünverbindung.
Das Freiraumkonzept umfasst eine
Freiraumverbindung im Norden des
Geländes, die gebildet wird
vom Emscherraum, den Deponien Hympendahl
und Schallacker sowie neu entstehenden,
landschaftlich eingebundenen Nutzungsinseln.
Dazu kommt ein sog. "Landschaftskeil",
der in seinem südlichen Teil
vornehmlich als Erholungsanlage
fungieren wird. Ruderalfluren und
Pionierwälder bieten einen
Lebensraum für zahlreiche Pflanzen-
und Tierarten. Die Erarbeitung eines
Biotop-Management-Planes ist vorgesehen.
Die geplanten Freiräume werden
herausragende Bedeutung für
die ganze Stadt haben.
Ruth Schulze |