Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion der Sammlung, die von Karl Ernst Osthaus 1902 begründet und kurz nach seinem frühen Tod 1921 nach Essen gelangte. Die Nationalsozialisten unterbrachen die fortschrittliche Ankaufs- und Ausstellungspolitik des Museums und konfiszierten 1937 mehr als 1.400 Werke, die später legal verkauft wurden und heute zu den Meisterwerken großer Museen und Privatsammlungen im In- und Ausland gehören, darunter Gemälde von Kandinsky und Matisse, Kirchner und Marc, Munch und Beckmann.
Die Führung beinhaltet die o.g. Sonderausstellung sowie die Architektur des Museumsneubaus und dauert ca 2 Stunden. Kosten: 15,- €, die vor Ort eingesammelt werden. Da die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 14.07.2010 bei Frau Plaga, Tel. 0231/ 50 23 475, priv. 0 23 23/ 45 98 90 oder unter bplaga@stadtdo.de
Verkehrsverbindungen ab Essen Hbf: FolkwangBus (kostenfrei). Alle 15 Minuten ab Essen Hbf (Südausgang) direkt bis zum Eingang Museum Folkwang.
U-Bahn-Linien 101, 107 und U11 in Richtung Bredeney/Messe Gruga bis Haltestelle Rüttenscheider Stern. Das Museum Folkwang ist ausgeschildert (Fußweg ca. 7 Minuten).
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