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In diesem Bereich blicken wir zurück auf von uns gegangene ...

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Zum Tod von Christoph-Maria Maasberg

Am 9. Mai 2011 verstarb unser sehr geschätzter Amtsleiterkollege Christoph Massberg im Alter von gerade 60 Jahren.
Sein erfolgreiches Engagement für Neuorganisation der Berliner Gartenamtsleiterkonferenz und sein stetiger Einsatz für die gemeinsame fachliche Arbeit verdient unsere große Hochachtung.
In seinem Bezirk konnte er zahlreichen hochwertigen Parkanlagen und Stadtplätzen wieder eine bemerkenswerte Qualität angedeihen lassen.

Die Einbeziehung einer stark interessierten Bürgerschaft war ihm ein großes Anliegen, welches er konsequent verfolgte. Jungfernheidepark, Brixplatz und Lietzensee-Park sind nur einige bekannte Objekte.
Gerade in diesem Jahr fand das 125-Jahre Kudamm Jubiläum besondere Aufmerksamkeit und forderte seinen ganzen Einsatz.
Sein Wilmersdorf-Charlottenburger Grünflächenamt, dem auch der Tiefbau zugeordnet wurde, beanspruchte ihn über Gebühr.

Elke Hube


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Nachruf: Frau Mara Kruse

Anlässlich des Todes von Frau Mara Kruse, Berlin, kondoliert der Vorstand des DGGL Landesverbandes Berlin-Brandenburg ihrem Sohn, Herrn Steffen Kruse. Frau Kruse war viele Jahre als Schatzmeisterin in der DGGL sehr engagiert und hat den Landesverband darüber hinaus noch tatkräftig unterstützt.

Nach dieser Zeit war sie sehr lange als Kassenprüferin aktiv und hat den Vorstand in vielen Dingen darüber hinaus geholfen. Frau Kruse sorgte für die schnelle Zusammenarbeit zwischen Berlin und den Brandenburger Landesgruppen und hielt diese zusammen.
Sie repräsentierte als engagierte Person den Landesverband weit über die Berliner Grenzen hinaus.

Für diese von Frau Kruse geleisteten Arbeit und Unterstützung möchte der Vorstand seinen aufrichtigen Dank aussprechen.

Georg v. Gayl
1. Vorsitzender
Berlin, 17.3.2011


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Nachruf: Karl-Heinz Czipulowski

Ehemaliger Gartenamtsleiter von Berlin-Reinickendorf und Ehrenvorsitzender des DGGL-Landesverbandes Berlin-Brandenburg

Karl-Heinz CzipulowskiAm 15.12.2006 starb Karl-Heinz Czipulowski im Alter von 78 Jahren Er wurde, wie man sagt, nach kurzer Krankheit mitten aus dem Leben gerissen - aus der Arbeit im Planungsbüro Neumann/Gusenburger ebenso wie aus dem bürgerschaftlichen Engagement für die grünen Belange Berlins und den Planungen für eine große Überlandreise durch die USA. Jedem, der ihm begegnete, ist er als ausgesprochen lebendiger, humorvoller, weltgewandter Mensch in Erinnerung. Nicht in Vergessenheit geraten wird sein großes berufliches Engagement, einerseits bestimmt durch Naturverbundenheit, andererseits aber auch einen hohen Anspruch an künstlerische und ästhetische Gestaltung im gebauten Bereich. Für den großen Berliner Bezirk Reinickendorf wirkte er in seiner über 25-jährigen Amtszeit als Leiter des Naturschutz- und Grünflächenamtes als geschickter Gestalter des Grünen Nordens von Berlin. Für die DGGL, der er bereits 1953 beigetreten war, lenkte er 25 Jahre lang als 1. Vorsitzender die Landesgruppe Berlin und entwickelte den späteren Landesverband Berlin-Brandenburg zum größten Mitgliedsverband der DGGL.

Eine Gärtnerlehre und die Studien "Gartenarchitektur" und "Städtebau- und Siedlungswesen" an TFH und TU in Berlin (1947-1956) legten den Grundstein für den beruflichen Werdegang. Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau, im Planungsbüro von Professor Rossow sowie in der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen folgte dann 1965 die Leitung des Gartenbauamtes. 1977 wurde er hier zum Koordinierenden Baudirektor berufen, 1984 zum Leitenden Baudirektor. So konnte er wegweisende Ideen wie den Bau der ersten Phosphateliminierungsanlage Deutschlands am Tegeler See oder die Planung für die erste Fußgängerzone Berlins in Alt-Tegel entwickeln und durchsetzen. Er plante mit beim Bau des Märkischen Viertels, setzte die ersten Landschaftspläne in Berlin fest für Lübars und den Flughafensee und übernahm nach 1989 Patenschaften für die Nachbargemeinden Hohenschönhausen, Pankow, Oranienburg und Bernau. Viele Reinickendorfer Grünanlagen tragen seine Entwurfshandschrift, an Studenten gab er seine Vorstellungen und Erfahrung über Grün- und Stadtplanung weiter und die brandenburgischen Bundesgartenschauen beriet er bei Planung und Programm.

Für die DGGL bleibt Karl-Heinz Czipulowski in typischer Weise in Erinnerung: In seiner Vorstandszeit (1976-2000) stellte er stets eine bunte Programmpalette auf, immer mit besonderen Führungen und Exkursionen abseits der üblichen Routen, mit Sauvesper und Sommerfest. Seine Spezialitäten waren große und kleine Reisen, mit dem Dampfer in unbekannte Nachbarschaften oder mit dem Jeep bis zu den entlegendsten Ecken rund um den Globus. 1994 wurde er zum DGGL-Ehrenmitglied, 2001 zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes ernannt und mit dem Silbernen Lindenblatt der DGGL ausgezeichnet.

Viola Krug/Karin Glockmann Berlin, den 9.1.2007


 
 
Ein Garten ist ein idealer Ort, um sich auf die großen Fragen einzulassen.
Charles Jencks