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Die DGGL startet in das dritte Themenjahr: im Jahr 2008 kreist alles um „Garten und Gesundheit“

Im dritten Jahr ihrer Einführung kann man die Themenjahre der DGGL nun ohne weiteres als feste und vor allem erfolgreiche „Institution“ bezeichnen. Der Auftakt dafür war 2006: 12 Monate beschäftigte das Thema „Regionale Gartenkultur“ die Landesverbände und den Bundesverband der DGGL. Mit insgesamt 20 Veranstaltungen zum Thema war ein guter  Einstieg geglückt. Das Spektrum reichte von Vorträgen und Tagungen zu Führungen, Exkursionen bis zu Fotoausstellungen und fand intern wie extern große Resonanz. Dies war zusätzlich begründet in der facettenreichen und fundierten Aufarbeitung des Themas in einem ersten DGGL-Jahrbuch mit dem Titel „Regionale Gartenkultur. Über die Identität von Landschaften“. Sowohl bei den DGGL-Mitgliedern als auch bei der Fachwelt kam die Publikation, erschienen im Callwey Verlag, ausgesprochen gut an und motivierte, schwungvoll in ein zweites Themenjahr zu gehen. Gewidmet war das Jahr 2007 dem Thema „Gartenkunst und Stadtentwicklung“. Auch hier bildete das Jahrbuch, erschienen unter dem Titel „Gartenkunst im Städtebau. Geschichte und Herausforderungen“ als Ergänzung zu den Themenveranstaltungen der Landesverbände eine gelungene Abrundung. Grund genug, weiter am bisher Erreichten anzuknüpfen und die Serie der „Jahresthemen“ und der „Jahrbücher“ fortzusetzen.

Das Jahr 2008 nun, ist unter das Motto „Garten und Gesundheit“ gestellt. Aufgegriffen ist damit ein hoch interessantes wie auch aktuelles Thema. Im Zuge des demografischen Wandels und der prognostizierten Überalterung unserer Gesellschaft werden Aspekte wie „Gesundheit“ oder auch „gesund altern“ künftig noch stark an Bedeutung gewinnen. Es ist eine enorme Herausforderung, das große Potenzial von Pflanzen und Grünanlagen für die geistige und körperliche Regeneration des Menschen weiter zu belegen und künftig noch gezielter einzusetzen. Hilfreich ist dabei die Rückbesinnung auf Strömungen in der Freiraumplanung und Stadtentwicklung, die schon in den letzten Jahrhunderten die ausgleichende, ja therapierende Wirkung von Pflanzen, Gärten und Parks für den Menschen erkannt und umgesetzt haben. Als ein Beispiel sei die Entwicklung der Bäder und Kuranlagen in Deutschland genannt, aber auch in der Entwicklung unserer Kleingärten steckt die Motivation, über mehr Bewegung und durch intensive Wahrnehmung von Natur, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu stärken. Unter dem Begriff „Gartentherapie“ formiert sich heute eine neue Richtung im Gesundheitswesen, bei der Gärtner und Landschaftsarchitekten zweifelsohne mit gefordert sind.

Die 17 Landesverbände der DGGL sind wieder gefragt ein breites und interessantes Veranstaltungsspektrum zum Thema anzubieten. Schon jetzt kann auf einige interessante Termine verwiesen werden: der Landesverband Baden-Württemberg bietet am 14.02.2008 einen Vortrag von Andreas Niepel, Gärtner und Gartentherapeut an der Klinik Holthausen an, der sich mit „Heilenden Gärten“ beschäftigt. Einen Bildvortrag von Dr. J. Tute gibt des beim Landesverband Bremen-Niedersachsen Nord zu „Kurparks und Bäderarchitektur von Heil- und Kurbädern“ am 26.02.2008. Kurz und knapp „Garten tut gut“ heißt eine Veranstaltung des Landesverbandes Westfalen am 17.04.2008 mit Dipl. Ing. Brigitte Röde. Einen Auftakt macht zudem der Arbeitskreis „Historische Gärten“ mit einer Tagung vom 02.05. - 04.05.2008 in Bad Driburg, die sich allgemein „Kur- und Heilbädern“ widmet.
Weitere Termine können in Kürze bei den Veranstaltungsübersichten der Landesverbände eingesehen werden.

Wie in den Jahren zuvor wird ein Jahrbuch mit einführenden als auch praktischen Beiträgen eine Zusammenfassung wagen. Bei einem interdisziplinären Ansatz wird der Blick aus unterschiedlichsten Richtung auf das Jahresthema „Gesundheit und Garten“ gelenkt.

Mit dieser kurzen Aussicht verspricht das Jahr 2008 ein höchst interessantes und ereignisreiches Themenjahr zu werden.


Veranstaltungen 2008

Zum Lesen und Ausdrucken der Jahresthema 2008 Veranstaltungstipps einfach das PDF öffnen.

Infos per Klick >> PDF















Jahrbuch 2007 - Gartenkunst im Städtebau
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Ein Garten ist ein idealer Ort, um sich auf die großen Fragen einzulassen.
Charles Jencks