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Ausgangspunkt der
"Straße der Gartenkunst"
war die Dezentrale Landesgartenschau
2002 "Gartenkunst am Mittleren
Niederrhein" im Rahmen der grenzüberschreitenden
EUROGA2002plus. Sieben historische
Parks in Düsseldorf, Krefeld,
Willich, Mönchengladbach, Monheim
und Jüchen hatten sich - auch
mit dem Ziel einer regionalen, touristischen
Entwicklung - zu einer gemeinsamen
Landesgartenschau zusammengebunden.
Konzeptionelle Grundlage für
den weiteren "Ausbau" der
Straße der Gartenkunst bildete
die Studie "Straße der
Gartenkunst zwischen Rhein und Maas"
vom Sommer 2002. Es wurde belegt,
dass das Rheinland einen enormen Schatz
an kulturell und denkmalpflegerisch
wertvollen Gartenanlagen besitzt.
Aus einem Fundus von 950 Gärten
wurden letztlich über 60 Top-Anlagen
heraus gefiltert. Bereits Ende 2001
gab es einen informellen Zusammenschluss
von 30 deutschen und niederländischen
Gärten zwischen "Rhein und
Maas", der in einem Flyer mit
dem Ziel der gemeinsamen Vermarktung
mündete.
Die niederländische "Stichting
EUROGA 2002" beschloss im September
2003, sich an der Straße der
Gartenkunst zu beteiligen. Das durch
Gutachten und Auswahl ermittelte Gründungspotenzial
der Straße der Gartenkunst ("Tuinen
en Tuinkunst" im niederländischen)
besteht aus 63 deutschen und 58 niederländischen
Gärten und Parks.
In Zusammenarbeit mit Schloss Dyck,
dem neu geschaffenen "Zentrum
für Gartenkunst und Landschaftskultur"
setzte die Initiative "Straße
der Gartenkunst" auf die Gründung
einer "Mitgliederorganisation".
Dies mündete am 27. August 2004
in die Gründung eines Vereins,
der inzwischen bereits auf rund 30
Mitglieder mit rund 50 Gärten
angewachsen ist (derzeit 6 niederländische
und 41 deutsche Gärten, Vereinssitz
Schloss Dyck).
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