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Der "Gartenkulturpfad"
ist ein Zusammenschluss von öffentlichen
und privaten Gärten in der Stadt
Fulda und zugleich der erste Gartenkulturpfad
in Deutschland. Die Eröffnung
fand im September 2002 statt. Entstanden
ist er auf Initiative der Deutschen
Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG).
Er ist eingebunden in den Agenda-21-Prozess
des Landes Hessen.
Der "Gartenkulturpfad Fulda"
verbindet 18 Stationen in der Stadt
und dem näheren Umfeld. Die vorgestellten
Gartentypen umfassen historische Anlagen
aber auch solche aus dem Bereich "social
gardening": Schlossgarten, Klostergärten,
städtische Parks, Schulgärten,
Privatgärten und einen kleinen,
sehenswerten Ort bei Fulda.
Die jährliche Eröffnung
des "Gartenkulturpfades"
wird mit einer besonderen Aktion,
beispielsweise einem Blumen- oder
Gartenmarkt, begangen. Mit Themenüberlagerungen
- wie Religiosität oder Meditation
- soll ein breites Publikum angesprochen
werden. Fachvorträge, Führungen
und Veranstaltungen runden die Initiative
ab.
Mit seiner räumlichen Beschränkung
auf ein Stadtgebiet und die Einbindung
von privaten Gärten ist der Gartenkulturpfad
als ein Zwischenglied zwischen "Gartenrouten"
und "Offenen Pforten" einzustufen.
Städtische Routen unter dem Dach
der DGG gibt es inzwischen auch in
Neuruppin und Überlingen, weitere
(z.B. Kassel, Rüsselsheim und
Frankfurt a.M.) sind geplant.
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