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In Berlin gab es
2005 den Startschuss für die
Etablierung von Gartenrouten. Titel
der Initiative ist "Berlins Grüne
Seiten". Eine Vorstudie, im Auftrag
des Landesdenkmalamtes, bewertete
das Potenzial und die Eignung der
städtischen Grünflächen.
Ganze 110 Anlagen bestanden diese
erste Prüfung und bilden nun
das Kernpotenzial für die Weiterentwicklung
des Projektes: Schloss- und Villengärten,
moderne Grünanlagen, Stadtplätze,
Friedhöfe und Teile der Berliner
Mauer mit Mauerstreifen.
Viele, aber nicht alle der Grünanlagen
erfüllen bereits die Anforderungen
an Attraktivität und verfügen
über die notwendige Infrastruktur,
um Stationen einer Gartenroute werden
zu können. Die Studie benennt
notwendige Wiederherstellungsmaßnahmen
und den Bedarf an zusätzlicher
technischer Infrastruktur.
Nun geht es um die konkrete Planung
und Umsetzung von zwei bis drei Routen
im Stadtgebiet. Als Ausgangspunkt
soll eine Anlage besonderer Attraktivität
festgelegt werden, von der aus sich
die Route in die Umgebung spannt.
Bei größeren Distanzen
zwischen den Grünanlagen könnten
Bustransfers zum Einsatz kommen. Inwieweit
die Routen thematische oder orts-geschichtliche
Schwerpunkte erhalten, ist noch offen.
Konkrete Maßnahmen konnten noch
nicht eingeleitet werden, da die Finanzierung
des Projektes bislang nicht gesichert
ist.
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