18. DGGL-Förderpreis Ulrich Wolf 2010
Förderwettbewerb
für junge Landschaftsarchitekten als Ideenwettbewerb
zur Erlangung von Vorschlägen zum Thema
Die Revitalisierung des historischen Küchengartens
von Schloss Augustusburg
Die Gewinner stehen fest:
1. Preis
Roberto Kaiser
Friederike Meyer-Roscher
Kerstin Hoch
Den inhaltlichen Schwerpunkt des Entwurfs bilden teils neue, teils historisch nachgewiesene Blickbeziehungen in die umgebende Parkanlage, mit dem Ziel der visuellen Reintegration des Gartens in den Schlosspark. Dazu bedient sich der Entwurf einfacher räumlicher Mittel, wie Obstbaumhaine, Schnitthecken sowie einem neuen Wirtschaftsgebäude. Der Geometrie der Halbinsel und ihrem Bezug zum Schloss soll die lineare Struktur der Beete, Hecken sowie die Anordnung der Obstgehölze Rechnung tragen. Das neue Wirtschaftsgebäude mit Anzuchtgewächshaus ergänzt den historischen Gebäudebestand und schafft zwei platzartige Räume, auf denen Seminare und Märkte stattfinden können.
2. Preis
Ulrike Forßbohm
Yvonne Schwerk
Der Grundgedanke des Konzepts von Ulrike Forßbohm und Yvonne Schwerk für die Revitalisierung des Küchengarten besteht darin, auf geschickte Weise die Möglichkeiten einer effektiven Bewirtschaftung mit repräsentativen und schulischen Zwecken zu verbinden. Der vorliegende Entwurf erreicht dies zum einen durch die Anwendung historisch belegter Anbautechniken für Obst und Gemüse und zum anderen durch die Auflockerung durch und die Einbindung von schmückenden Elementen wie Kräuter-Stauden-Beete, die Darstellung historischer Schnitttechniken und durch die Rasenstreifen, die den Anbauflächen einen zierenden Rahmen geben und sie optisch hervorheben. Für die im Garten vorgesehenen Seminare sind im Garten mehrere Orte als Führungsstationen vorgesehen, als auch aufgestellte Informationstafeln, die Interessierten die Möglichkeiten der Selbstbildung bieten.
3. Preis
Julia A. Lenz
Auf den dritten Platz kam der Entwurf von Julia A. Lenz, ebenfalls aus Berlin. Ihre Gartenräume, die mit unterschiedlichen Themen bespielt werden können, entwickeln sich auf der Grundlage des historischen Wegesystems, wohingegen neue Blickachsen die Anbindung an den barocken Gartenteil erlauben.
lobende Erwähnung der Jury
Stefanie Gebauer
Anne-Pauline Kittel
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